Abzockseiten erkennen

Ein ganz großes Thema war in dieser medialen Woche neben den vielen Unglückmeldungen mal wieder auch die altbekannten Abzockseiten im Internet. Leider fallen noch immer viele unerfahrene Internetsurfer auf vermeintlich verlockende Angebote auf dubiosen Internetseiten – man könnte auch einfach Abzockseiten sagen – hinein.

Gerade Eltern von jungen Kindern haben dann mit folgeschweren Kosten zu kämpfen. Kurz nicht aufgepasst und schon kann sich das Kind bei einer „Gratis-CDs“ Webseite registriert haben, wodurch schon einmal mittels eines 2-jährigen Laufzeitvertrags mehrere hunderte Euro an Kosten zusammen kommen können. Experten raten mitunter diese Rechnungen von Abzockwebseiten nicht zu zahlen. Besser ist es natürlich, man fällt auf die sogenannten Abzockseiten erst gar nicht hinein.

Doch wie erkennt man überhaupt solche Abzockseiten?

Geschulte Blicken dürften unseriöse Internetangebote direkt auffallen. Abzockseiten präsentieren sich zumeist allzu verlockend. Insbesondere wenn überall auf der Internetseite Buttons mit Schlagwörtern wie „Kostenlos“ und „Gratis probieren“ blinken sollte man vorsichtig werden und sich alle Haken und Ösen vor dem Klick auf „Absenden“ genau durchlesen. Insbesondere wenn man die vollständigen privaten Daten angegeben hat (dazu zählen Name, Adresse, E-Mail und Geburtsdatum) sollten optimalerweise die wichtigsten Dinge aus der AGB zuvor gelesen worden sein.

AGB lesen? Gibt es eine effektive und einfache Methode Abzockwebseiten zu identifizieren

Wahrscheinlich jedoch lesen wohl nur die wenigsten Menschen die AGB’s im Internet oder auch im heimischen Supermarkt komplett durch. Das Internet, besser gesagt der Internetbrowser, bietet eine sehr gute Scanfunktion mit der sich die wichtigsten Dinge einer Webseite sofort filtern lassen: die Suchfunktion!

  • Suche nach Wörtern wie „Euro“, „€“, „Kosten“
  • Browsersuche lässt sich durch STRG + F aktivieren

Sucht man nach ganz bestimmten Wörtern wie Euro oder €, springt der Browser direkt an die entsprechende Stelle. Diese Methode funktioniert allerdings nicht, wenn die Kostennote sich in einer Grafik versteckt. Als Faustformel gilt deshalb:

  • vor dem Aktionsklick (Absenden, Jetzt testen etc.) auf jeden Fall die Seite vollständig nach versteckten Kosten absuchen
  • Abzockwebseiten verstecken die Kosten häufig im obrigen oder unteren Teil der Seite, die das Auge nicht so schnell wahr nimmt

Auf Geizline jedenfalls werden keinerlei solcher Angebote vorgestellt. Was in der Kateogrie Kostenloses gelistet wird ist auch kostenlos. Handelt es sich um Probeangebote etc. ist das ansonsten klar gekennzeichnet.

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